KITA international

Teilhabe fördern und Toleranz stärken

In den letzten zehn Jahren hat der Anteil an Kindern U5 mit Migrationshintergrund erheblich zugenommen und beträgt aktuell 35%. Hinzu kommt die aktuelle Flüchtlingssituation, die den Handlungsbedarf zu diesem Thema noch weiter verschärft.


Projektziele:

  • Entwicklung von Praxiskonzepten zur gelingenden Teilhabe, Integrations- und Inklusionserfolge durch vorurteilsbewusste Erziehung und den Abbau von Ressentiments. Durch qualifiziertes Fachpersonal kann die Förderung der Kinder besser gewährleistet werden.
  • Kitas werden zu Lernorten, in der alle Kinder gut lernen können und in der gleiche Rechte realisiert werden, unabhängig von Unterschieden hinsichtlich Lebensverhältnissen und Wertzugängen.

Handlungsziele:

Umgang mit den Chancen und Herausforderungen einer pluralen Migrationsgesellschaft:

  • Veränderungen im pädagogischen Handeln
  • Veränderungen auf der strukturellen Ebene

Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Einseitigkeiten und deren Auswirkungen auf der persönlichen Ebene und in der gesamten Organisation.

Projektumsetzung:

  • Analyse des fachlichen Handelns (teilnehmende Beobachtung, qualitative Interviews, Feldnotizen)
  • Ableitung von Hindernissen und Erfolgsfaktoren für gelingende Teilhabe
  • gemeinsame Entwicklung von Sensibilisierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen (z.B. diversitygerechte Organisations- und Teamentwicklung, Unterstützung der Kinder in der Bewältigung von Fluchterfahrung und Traumatisierung, Förderung der Resilienz, Zusammenarbeit und Beteiligung von Eltern/Familien, vorurteilsbewusste Erziehung…)
  • Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • Angebote zur Teamentwicklung
  • Qualifizierung und Beratung von Führungskräften
  • Entwicklung von Materialien für die Zusammenarbeit mit Eltern

Vernetzung:

  • Austausch auf regionaler und überregionaler Ebene
  • Praxisaustausch mit guten Beispielen gelingender Integration

Inhaltliche Grundlagen:

  • Umgang mit Sprachenvielfalt
  • Umgang mit ethnisch-kultureller Vielfalt
  • Vorstellungen von frühkindlicher Bildung in verschiedenen Kulturen
  • Wohlbefinden und Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder
  • „Bildungsgerechtigkeit“

Fachliche Basis:

  • Situationsansatz
  • Anti-Bias-Approach

Förderung

Das Projekt "KITA international" wird im Rahmen des Programms "Fach­kräf­te si­chern: wei­ter bil­den und Gleich­stel­lung för­dern" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. 

Projektlaufzeit

01.09.2016 – 31.08.2019

Gefördert durch:

Koordination ESF Programm „weiter-bilden und Gleichstellung fördern“ in verdi

Mechthild Beyer

 

 

 

 

Fon: 0160 97 22 95 50
mechthild.beyer(at)verdi.de

Projektleitung

Anja Kramer

 

 

 

 

 

Fon: 04131 699 67-12
anja.kramer(at)bw-verdi.de

Projektkoordination

Janine Lindemann

 

 

 

 

Fon: 04131 699 67-19
janine.lindemann@bw-verdi.de

Verwaltung

Mirella Peters

 

 

 

 

Fon: 0511 12 400-501
mirella.peters(at)bw-verdi.de