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Projektlaufzeit

1. Juli 2020 - 30. Juni 2022

Projektbeschreibung

Aufgaben, Angebote und Handlungsfelder von Kindertagesstätten sind in den letzten Jahren massiv gewachsen und werden im gesellschaftlichen Kontext zunehmend relevanter. Dies geschieht jedoch ohne mit den entsprechenden systematischen Personalentwicklungsmaßnahmen flankiert zu sein.

Die Beteiligung an Weiterbildung findet häufig nach Interessenlage der Einzelnen und unsystematisch statt. Sie umfasst in der Regel nur einzelne Tage und orientiert sich am örtlichen Fortbildungsangebot.
Genau hier setzt das Projekt "Kita im Wandel" an und erarbeitet, erprobt und implementiert ein Konzept zur nachhaltigen und strukturierten Personalentwicklung in Kindertagesstätten im ländlichen Raum.

Projektinhalte

Auf Basis der zugrundeliegenden best-practice Projekte PIN Bildung und KiTAinternational sollen erfolgreiche und praxiserprobte Konzepte zur Professionalisierung von Führung und Fachkräften wie zur Entwicklung von Chancengerechtigkeit durch aktuelle Bedarfe ergänzt und in den Transfer überführt werden.

Die zentralen Themenfelder sind hierbei:

  1. Partizipation und inklusive, vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung
    Hier liegt der Schwerpunkt auf dem erfolgreichen Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung©. Es werden Grundlagenkurse für pädagogische Fachkräfte und Multiplikatoren angeboten, Einstiegskurse zu Persona Doll© sowie zum diskriminierungssensiblen Beschwerdeverfahren durgeführt. Weitere Angebote zeigen auf, wie Partizipationsprozesse in der Kita vorurteilsbewusst gestaltet und eine Team- und Kita-Entwicklung nach dem Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung gelingen kann.
  2. Professionalisierung pädagogischer Fachkräfte in Kindertagesstätten
    In diesem Themenfeld geht es um die Herausforderungen im Kitaalltag und Qualifizierungsangebote zu den Themen rechtliche Grundlagen, Kinderschutz, Kommunikation und Interaktion, Umgang mit Aggression, Deeskalation und sozialen Medien, Generationenvielfalt, Krisenmanagement, Rollenklärung, Elternarbeit und Praxismentoring.
    Aber auch individuelle Teamentwicklung und Teamtage finden hier Platz.
  3. Professionalisierung pädagogischer (Nachwuchs-)Führungskräfte in Kindertagesstätten
    Qualifizierungsangebote mit den Schwerpunkten Führungsrolle, Gesunde Führung, Team- und Personalentwicklung, Potentialerkennung und Stärkung, Gesprächsführung, Erziehungs- und Bildungsauftrag, Betriebsführung und Management, Organisations- und Qualitätsentwicklung, Mitarbeiter*innengespräche und allgemeine Managementaufgaben, wie bspw. Arbeits- und Büroorganisation, stehen hier im Fokus. Begleitet wird das Angebot durch die Überprüfung und Anpassung von vorhandenen Strukturen und Prozessen durch inhaltlich-fachliche Beratung und Prozessbegleitung.

Projektumsetzung

Im ersten Schritt erfolgt eine konkrete Zielsetzung, an der sich die anschließende Personalentwicklungskonzeption orientiert. Diese wird im Rahmen von Lenkungs- und Steuerungskreisen im Laufe des Projektes immer wieder überprüft und nachjustiert. Dabei werden inhaltliche Schwerpunkte mit Blick auf die zentralen Themen: Partizipation, Inklusion und Professionalisierung gesetzt.

Bereits erprobte Formate aus den oben genannten Vorläuferprojekten werden aufbereitet und durch aktuelle Bedarfe ergänzt. So profitieren die teilnehmenden Einrichtungen von den bereits gewonnenen Expertisen.
Kernbestandteil des Projekts ist das Thema Partizipation. Zentrale Erkenntnis aus den vorangegangenen Projekten war, dass für dieses Thema in besonderer Form Personalentwicklung mit Organisationsentwicklungsstrukturen zusammen geführt werden müssen. Hierzu wird nach der Bestandsaufnahme, eine individuelle Beratung und anschließend die Entwicklung und Umsetzung von Fortbildungsformaten, Teamtagen, Prozessmoderationen, Leitungscoachings und teilnehmender Beobachtung erfolgen. Alle Schritte werden dokumentiert und in eine Personalentwicklungsstruktur überführt, mit dem Ziel neue Strukturen und Prozesse zu schaffen und damit den Transfer langfristig und nachhaltig zu sichern.

Projekt in der Zeit der Pandemie: Not macht erfinderisch: Wir sind sehr glücklich und stolz, dass sich sowohl die Trainerinnen und Trainer, die Träger und in erster Linie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätten mit uns auf den Weg gemacht haben und viele der Formate sowohl in Präsenz als auch Online durchführen.

So können wir in dieser herausfordernden Zeit unterstützten und durch neuartige Angebote Personalentwicklung gerade jetzt stärken.

Projektziele

Ziel des Projektes ist es, bereits erfolgreich erprobte Formate aus Best-Practice-Vorläuferprojekten durchzuführen und durch aktuelle Bedarfe zu ergänzen. Daraus soll ein systematisches und an den strategischen Zielen der Träger orientiertes Konzept zur Personalentwicklung in Kindertagesstätten im ländlichen Raum entstehen, welches Veränderungen im pädagogischen Handeln und auf organisationaler Ebene nachhaltig und strukturiert ermöglicht.

Durch die aktuelle Situation wird auch ein besonderes Augenmerk auf das Thema Online-Weiterbildungsformate gelegt. Im Rahmen des Projekts wird aufgrund der Tatsache, dass kaum Formate in Präsenz stattfinden können, quasi nebenbei erprobt, welche Themen im virtuellen Raum gut umsetzbar sind und welche eine völlig neue Herangehensweise brauchen. In diesem Zusammenhang finden Runde Tische mit den Fachberatungen und Mitarbeiter*innen statt, in denen diese Formate besprochen und erprobt werden.

Ansprechpartnerinnen

Projektleitung

Franka Lindow

Tel.: 04131 40946-11

Projektkoordination

Natalia Bock

Tel.: 04131 40946-13

Projektkoordination

Tina Scheef

Tel.: 04131 40946-26

Projektkoordination

Evamaria Molitor

Tel.: 04131 40946-24

Projektverwaltung

Ina Hämmerling

Tel.: 04131 40946-15

Projektverwaltung

Petra Neumann

Tel.: 04131 40946-17

Projektverwaltung

Rosalina Masch

Tel.: 04131 40946-22

Haben Sie Fragen?

Wenn Sie Fragen zu diesem Projekt haben, schreiben Sie bitte eine Nachricht an

Das Projekt „KiTa im Wandel“ wird im Rahmen des Programms „Fachkräfte sichern, weiterbilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.