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DialoGS

Branchendialog in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Projektlaufzeit

1. März 2016 - 31. August 2017

Projektbeschreibung

Die Arbeitsbeziehungen in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft sind stark fragmentiert. Sowohl Markt-, Personal- und Organisationsstrategien auf Seiten der Arbeitgeber als auch die Bereitschaft der Mitarbeiter*innen zum Mitwirken an partizipativ getragenen Lösungen scheitern häufig am wachsenden Legitimationsdruck in der betrieblichen Reorganisation. Für Gesundheitseinrichtungen zeigt sich, dass betriebliche Interessenvertretungen vielfach reaktiv mit betrieblichen Modernisierungsstrategien umgehen und dabei entkoppelt von Zielen und Interessen der Berufsgruppen agieren.

Projektinhalte

  • Zukunftssichernde Gestaltung personalpolitischer Strategien und Maßnahmen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft
  • Identifizierung integrativer Konzepte von Beruflichkeit und Arbeitsgestaltung, um Patienten-/Nutzerorientierung zu stärken
  • Identifizierung und Transfer von Maßnahmen und Instrumenten zur Sicherung von Patienten- und Nutzerorientierung sowie guter Arbeitsbedingungen unter den Bedingungen von Ökonomisierung
  • Identifizierung von Handlungsansätzen sozialverträglicher Technik- und Arbeitsgestaltung
  • Sondierung gemeinsamer Strategien zur Fachkräftesicherung in Krankenhaus, Rehabilitation, Pflege und Behindertenhilfe
  • Analyse und Erarbeitung von Gestaltungsansätzen zur Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung
  • Vereinbarungen zu Branchenstandards für Arbeitsgestaltung, Weiterbildung und Fachkräftesicherung

Projektziele

  • Handlungsfähigkeit und -wirksamkeit betrieblicher Interessenvertretungen stärken.
  • Rahmen für einen betrieblichen und überbetrieblichen Dialog zwischen Interessenvertretungen, ver.di und Arbeitgebervertretern und ihren Verbänden in Niedersachsen und Hessen schaffen.
  • Dialog der Sozialpartner zur Bewältigung des Strukturwandels im Gesundheits- und Sozialbereich und Austausch über veränderte Anforderungen an Organisations- und Personalentwicklung in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft, über sozialverträglichen Technikeinsatz und Digitalisierung, über konzertierte Aktionen für Fachkräftesicherung, Weiterbildung und gute Arbeit.
  • Branchenstandards zur partizipativen und patientenorientierten Reorganisation entwickeln.

Projektmeilensteine

  • Bestandsaufnahme/Themensondierung/Gute Mitbestimmungsbeispiele
  • Aufbau Projektorganisation/KicK-off
  • Interessen, Themen und Anforderungen im betrieblichen Change Management
  • Branchendialog auf betrieblicher Ebene
  • Pilotqualifizierungen BR;PR; MAV
  • Dialogforen in NRW und Hessen von ver.di und Arbeitgebern
  • Verlaufs- und Ergebnisdokumentation

Projektleitung

Wolfgang Scheda

Tel.: 0541 35740-32

Projektkoordination

Gertrud Breuker

Tel.: 0541 35740-33

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Das Projekt „DialoGS“ wird im Rahmen des Programms „Fachkräfte sichern, weiterbilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.